3. Gemeinschaftstagung der DGZ | Wissenschaftliches Programm | Samstag, 25. November 2017

 

 

Hauptvorträge DGZ DGET | 9.00 - 17.00 Uhr
 

 
09.00 - 10.30 Uhr
 
Ashraf F. Fouad, DDS, MS/Chapel Hill, NC (US)
Antibiotics in Endodontics
 
 
The prevention and management of endodontic pain and swelling have been the subject of considerable debate and some scientific research. Few randomized clinical trials examined the efficacy of using antibiotics in the prevention and management of endodontic symptoms and the spread of post-operative infections. In addition, there has been considerable controversy on the need of antibiotic prophylaxis in patients at risk of post-operative systemic infections. This session will present contemporary information and rationale, based on available evidence.

10.30 - 11.00 Uhr

Kaffeepause

 

11.00 - 12.30 Uhr

Giovanni Olivi MD, DDS/Rom (IT)
Laser activated irrigation: PIPS and SWEEPS, the evolution
 
 
Introduction: Lasers where introduced in endodontics with the purpose to improve the cleaning and decontaminating ability of conventional endodontic techniques. Although there is a heterogeneity in data making interpretation difficult, the presented information help to better understand the mechanism of action of different lasers, their efficiency, the different protocols used and possible related problems.
Aim: To clarify advantages and disadvantages of different tecqhniques used in endodontics.
A review of the literature on laser applications for debriding and disinfecting the root canal will be showed. Studies from the author will be also showed.
Results: Thermal damage, not complete debriding and inefficient decontamination resulted from many studies in literature on Conventional Laser Endodontics and aPDT. LAI and PIPS resulted always superior to conventional techniques in both cleaning and disinfecting the root canals.
Conclusion: The complex macro and micro-anatomy of the teeth on one side, the limit of different devices or laser fibers to easily negotiate the root canals on the other side, suggest the use of a less invasive technique that does not involve the position of any device within the canal. All the studies from the literature showed PIPS as an efficient method for debriding and disinfecting the root canals.

12.30 - 13.30 Uhr

Mittagspause

 

13.30 - 14.15 Uhr

Dr. Eugenio Pedulla/Catania (IT)
Traditional and heat-treated nickel – titanium instrumentation: how and when to use it

 
 
Characteristics of traditional or thermally treated nickel-titanium alloys (NiTi) used in endodontics for root canal preparation will be addressed. Rationale to choose and use the “right” NiTi instrument depending on the different clinical conditions will be proposed with the support of the latest scientific literature. Moreover, it will be discussed different ways to use specific NiTi tools based on their mechanical properties. The choice and use of different NiTi instruments will also be correlated with the specific stages of endodontic treatment, from coronal enlargement to apical finishing, taking into account the difficulties due to the complex endodontic anatomy. Indeed, the anatomy of the root canal is often oval, while current tools and techniques are designed to work ideally in circular channels. Particular attention will be given to the need to maintain the original anatomy by avoiding iatrogenic errors and the correct selection of the apical final diameter.
14.15 - 15.00 Uhr Dr. Helmut Walsch/München
Contemporary Endodontics – Was hat sich in letzter Zeit konzeptionell geändert?
 
 
In der Endodontie sehen wir eine rasante Weiterentwicklung bekannter Technologien, sowie eine Vielzahl an neuen Ideen und Konzepten, wie beispielsweise in der chemo-mechanischen Aufbereitung des Kanalsystems oder dessen Versiegelung, sowohl von orthgrad als auch von retrograd. Die Komplexität einiger Behandlungsfälle jedoch bringt uns nach wie vor an unsere Grenzen und lädt uns aber gleichzeitig  dazu ein, durch Improvisation neue Wege zu gehen. Aus Sicht des Spezialisten sollen einige Aspekte herausgegriffen und an Hand von Fällen dargestellt werden.

15.00 - 15.30 Uhr

Kaffeepause

 
15.30 - 16.15 Uhr Dr. Dan-K. Rechenberg/Zürich (CH)
Konventionelle und Molekulare diagnostische Marker in der Endodontologie: Grenzen und Möglichkeiten
 
 
Bei Karies handelt es sich um eine opportunistische Infektion der Zahnhartgewebe mit transienten oralen Mikroorganismen. Mit dem Voranschreiten des Infektes in Richtung der Pulpa kommt es zur Entzündung dieser, sog. Pulpitis. Bleibt der Infekt unbehandelt, dringen die Mikroorganismen im weiteren Verlauf in das Endodont ein. Dieses führt letztlich zu einer Pulpanekrose mit apikaler Parodontitis. Die Funktion von medizinischen diagnostischen Tests besteht darin Krankheiten zu erkennen, um so deren optimale Therapie zu ermöglichen. Der diagnostische Goldstandard pulpaler und periapikaler Erkrankungen ist die Histologie. Diese ist jedoch nicht mit dem Zahnerhalt vereinbar. Klinische diagnostische Prozeduren umfassen Anamnese, klinische Untersuchung, radiologische Untersuchung sowie Sensibilitätstests. Die Ergebnisse dieser konventionellen Marker korrelieren jedoch nicht immer zuverlässig mit dem tatsächlichen histopathologischen Zustand der Pulpa. Da derzeitig die endodontische Diagnostik nicht zuverlässig ist, sind die daraus resultierenden pulpalen und periapikalen Diagnosen nicht immer korrekt. In Anbetracht dessen, dass der mikrobielle Infekt eine entzündliche Wirtsreaktion provoziert, könnte eine zukünftige endodontische Diagnostik auf molekularen Markern der Immunreaktion basieren. Das Ziel dieses Vortrages ist es die Limitierungen konventioneller pulpaler und periapikaler Diagnostik aufzuzeigen sowie das Potential von molekularen Biomarkern in der endodontischen Diagnostik zu beschreiben.
16.15 - 17.00 Uhr Prof. Dr. Hendrik Meyer-Lückel/Aachen
Kariesinfiltration – Fakten, Kontroversen, Perspektiven
 

DGR²Z-Vortragsblock | 9.00 - 10.30 Uhr
DGR²Z-Forschungsförderung / Bulk-Fill-Komposite

 

Teil 1: DGR²Z-Forschungsförderung

09.00 – 09.15 Uhr Vergabe der DGR²Z-Forschungsförderung 2017
(unterstützt von GC und Kulzer)
 
 
09.15 - 09.30 Uhr Ergebnisse der abgeschlossenen im Rahmen der DGR²Z-Forschungsfonds geförderten Studien
  Priv.-Doz. Dr. Susanne Proksch/Freiburg
Vergleichende Untersuchung verschiedener Isolierungsmethoden und Matrixelastizitäten auf das Zellverhalten von humanen Stammzellen aus der Zahnpulpa
 
 
Hintergrund: Obwohl humane Stammzellen aus der Zahnpulpa vielversprechend für innovative Technologien zur kraniofazialen Regeneration sind, gibt es bislang keinen Goldstandard für ihre Isolierung und Charakterisierung. Methoden: Die Zellen wurden aus der Pulpa von 3 verschiedenen Spendern gewonnen und die Stammzellfraktion wurde entweder anhand der Anreicherung von Stro1+ Zellen (+), über Kolonienselektion (c), oder durch die Kombination beider Methoden (c/+) extrahiert. Die Klonogenität der unterschiedlich isolierten Stammzellfraktionen wurde mit dem Lichtmikroskop und ihr Phänotyp mittels Durchflusszytometrie und indirekter Immunfluoreszenz überprüft. Die Proliferationskapazität wurde mittels Alamar Blue® Assay bestimmt. Ihre Fähigkeit zur Multiliniendifferenzierung wurde mit Hilfe von qPCR, immunzytochemischer Färbungen und einer Quantifizierung der Mineralisierung ihrer extrazellulären Matrix untersucht. Ergebnisse: Alle Fraktionen aus der Zahnpulpa waren klonogen, exprimierten Stro1 und zeigten ein ähnliches Spektrum an Oberflächenmarkern mit variablen Anteilen an CD10, CD44, CD146 und CD166. Zu Beginn proliferierten (+)-Zellen signifikant schneller als (c/+)-Zellen, während später (c)-Zellen den höchsten Anstieg an metabolischer Aktivität zeigten. Alle Stammzellen produzierten eine mineralisierte Extrazellulärmatrix und konnten zu Chondrozyten differenziert werden. Auf mRNA-Ebene zeigten lediglich (c/+)-Zellen einen signifikanten Anstieg der COL5A1- und COL6A1-Transkription, während osteogene Marker unterschiedlich exprimiert wurden. Obwohl bei neurogen induzierten Zellen deutliche Trends sichtbar wurden, zeigten einzig (c/+)-Zellen keinen Anstieg der BDNF-Transkription. Schlussfolgerung: Stammzellen aus der Zahnpulpa zeigen je nach Isolierungsmethode Unterschiede in ihrem Phänotyp sowie ihrer Proliferation und Differenzierung. Die Isolierungsmethode sollte daher in Abhängigkeit vom jeweiligen Zielgewebe gewählt werden.
 
Teil 2: Bulk-Fill-Komposite
09.30 - 10.30 Uhr Prof. Dr. Bernd Haller/Ulm
Bulk-Fill-Komposite: Standortbestimmung und Einsatzmöglichkeiten
 
 
Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Kenntnisstand von Bulk-Fill-Kompositen. Dabei wird deutlich werden, dass unter dem Begriff Bulk-Fill-Komposite (BFK) einmal mehr eine äußerst heterogene Materialgruppe zusammengefasst wird. Allein schon die Unterscheidung zwischen pastösen BFK für Füllungen „aus einem Guss“ und BFK-Flowables für den Dentinersatz mit obligater Deckfüllung aus einem pastösen Material macht deutlich, dass eine Bewertung der BFK differenziert ausfallen muss. Bezugspunkt ist dabei immer der Vergleich mit herkömmlichen (nanomodifizierten) Mikrohybridkompositen, und zwar sowohl in Bezug auf Werkstoffeigenschaften als auch – soweit verfügbar – auf klinischen Daten. So ist zum Beispiel bekannt, dass pastöse BFK herkömmlichen Mikrohybridkompositen in Bezug auf die Biegefestigkeit ebenbürtig sind. Wie immer bei der Bewertung von Restaurationsmaterialien ist jedoch der bloße Vergleich von Materialeigenschaften nicht immer zielführend. Entscheidend ist vielmehr, wie mit den Materialien umgegangen wird, mit welcher Technik sie verarbeitet werden (z. B. Schichtstärke, Polymerisationsdauer, verwendetes Bondingsystem). Im konkreten Fall lautet die zentrale Frage: Wie viel Vereinfachung vertragen Bulk-Fill-Komposite? Wo sind Grenzen, die nicht überschritten bzw. unterschritten werden dürfen? Auch die Möglichkeiten der sinnvollen Kombination von BFK mit herkömmlichen Mikrohybridkompositen soll dargestellt werden.

Vorträge DGPZM | 11.30 - 12.30 Uhr
Unbedachte Leiden – orale Nebenwirkungen von Medikamenten

 
11.00 - 11.10 Uhr Prof. Dr. Carolina Ganß/Gießen
Vergabe des Preises für ein präventionsorientiertes Handlungskonzept in der zahnärztlichen Praxis
 
 

11.10 - 11.50 Uhr

Prof. Dr. Dr. Christian Walter/Mainz
Antiresorptive Therapie und Effekte auf die Mundgesundheit
 
 
Zu antiresorptiven Medikamenten gehört die große Gruppe der Bisphosphonate aber auch das Denosumab. Indikationen dieser Medikamente sind maligne Grunderkrankungen mit ossärer aber auch potentiell ossärer Beteiligung und benigne Erkrankungen allen voran die Osteoporose. Diese Medikamente, wie aber auch andere in der Onkologie eingesetzte Substanzen haben relativ ähnliche Effekte auf die Mundgesundheit. Zu den für die Zahnmedizin wichtigste Nebenwirkungen gehört die Medikamenten-assoziierte Osteonekrose der Kiefer. Durch eine geeignete Therapiestrategie kann man die Entstehung dieser Nebenwirkung jedoch vermeiden. Der zahnärztliche Umgang mit Patienten vor, während und nach einer solchen Therapie soll praxisnah beschrieben und an Fallbeispielen erklärt werden. Des Weiteren sollen Beispiele zeigen, wie man Patienten mit einer entsprechenden Medikamentenanamnese radiologisch identifizieren kann. Abschließend wird auf die Therapie der Nekrosen eingegangen.
11.50 - 12.30 Uhr

Dr. Andy Wolff/Tel Aviv
Medication-induced salivary gland dysfunction

 
 
The World Workshop on Oral Medicine (WWOM) is a joint venture of the European Association of Oral Medicine and the American Academy of Oral Medicine. The purpose of the WWOM is to conduct systematic literature reviews on important clinical issues in the field of oral medicine. The topic "Medication-induced salivary gland dysfunction" (MISGD) was investigated by a team of 15 experts from different countries, who found thousands of studies, but no consensus about the extent of the problem, types of drugs involved, their mechanism of action, their clinical impact, and prevention and treatment methods of MISGD. About one half of the population consumes regularly at least one medication, and approximately 30% of this population segment suffers from dry mouth. We identified 56 compounds that cause dry mouth with high level of evidence and 50 with moderate level of evidence. Most of these medications are used for treatment of diseases in the following locations/systems: alimentary and metabolic (7), cardiovascular (12), genitourinary (9), nervous (58), and respiratory systems (6). Most drugs cause dry mouth through their effect on the central or peripheral nervous system, by agonistic or antagonistic action on various surface receptors of target cells in the nervous system or salivary glands. The degree of oral dryness is related to the number and the dose of drugs taken by the users. There is evidence that the phenomenon occurs more frequently in women and the elderly, and may be associated with clinical consequences such as tooth decay or oral mucosa diseases. Prevention and treatment strategies include substitution of drugs, local or systemic therapy aimed at increasing the secretion of saliva, saliva substitutes and electrical stimulation of the salivary glands. Summing up, dry mouth resulting from the use of drugs is a big burden for the population and, hence, requires the allocation of resources for research, prevention and treatment by medical institutions, universities and pharmaceutical companies.

DGZ-Spezialistenforum | 13.30 - 14.30 Uhr
Ask the experts

 
13.30 - 13.50 Uhr Dr. Ralf Krug/Würzburg
Guided endodontics: erste klinische Erfahrungen
 
 
Ziel des Beitrags: Vorstellung des Therapiekonzeptes „guided endodontics“ für die Spezialistenpraxis.
Klinisches Vorgehen: Anhand von vier klinischen Fällen wird der work-flow für eine „guided“ Wurzelkanalbehandlung an einem obliterierten Zahn mit apikaler Parodontitis gezeigt. Es werden zahlreiche Hinweise gegeben zur präoperativen  Planung, Anforderungen für Bildgebung und Oberflächenscan, verwendete Software, Datenaustausch sowie zur Therapieumsetzung am Patienten.
Zusammenfassung: Guided endodontics ist eine sichere klinisch Methode Wurzelkanäle gezielt zu lokalisieren und dabei unnötigen Zahnhartsubstanzverlust oder Perforationen zu vermeiden.
13.50 - 14.10 Uhr Dr. Bernard Bengs/Berlin
Therapie der Spätfolgen eines Oberkiefer-Frontzahntraumas
 
 
Schmelz-Dentin-Frakturen ohne Pulpabeteiligung gehören zu den häufigsten Frontzahnverletzungen. Eine zeitnahe Versorgung der freiliegenden Dentinstrukturen ist von großer Bedeutung für die Vermeidung einer Infektion der Pulpa. Der Fallbericht zeigt die erheblichen Risiken und möglichen Spätfolgen einer nicht ausreichend konsequent erfolgten Primär-Behandlung auf und stellt die diagnostische Vorgehensweise sowie die endodontische Therapie und den Heilungsverlauf dar.
14.10 - 14.30 Uhr Dr. Jörn Noetzel/Mutlangen
Effekte von Ozon, einem Diodenlaser und verschiedenen medizinischen Einlagen gegenüber Biofilmen von E. faecalis im Wurzelkanal
 
 
Das Ziel war, die antibakteriellen Effekte von gasförmigem Ozon und einem Diodenlaser im Vergleich zu den medizinischen Einlagen mit Kalziumhydroxid (Ca(OH)2) und Chlorhexidin-Gel (CHX-Gel) gegenüber Biofilmen von E. faecalis in humanen Wurzelkanälen ex vivo zu vergleichen.
Die Wurzelkanäle von 180 extrahierten Zähnen wurden mit E. faecalis beimpft, inkubiert und auf drei Hauptgruppen (G) verteilt: G1, Kontrollgruppe; G2, Kanalaufbereitung und Spülung mit 0,9% NaCl; G3, Kanalaufbereitung und Spülung mit 1% NaOCl. In jeder Hauptgruppe wurden daraufhin folgende Behandlungen durchgeführt: Applikation von gasförmigem Ozon, Bestrahlung mit einem Diodenlaser oder Einlage von Ca(OH)2 bzw. CHX-Gel über sieben Tage (n = 15). Abschließend wurde die Reduktion der koloniebildenden Einheiten (CFU) sowohl der planktonischen als auch der adhärenten Bakterien im Wurzelkanal bestimmt.
Die Bakterienreduktion wurde signifikant beeinflusst durch das Spülprotokoll (p < 0,0005) und die sich anschließende Behandlungsmethode (p < 0,0005). Darüber hinaus konnte eine signifikante Interaktion zwischen beiden Faktoren festgestellt werden (p < 0,0005; ANOVA). In G3 wurde kein signifikanter Unterschied der Wirksamkeit der verschiedenen Behandlungsmethoden auf planktonische Bakterien (p = 0,062; ANOVA) und adhärente Bakterien (p > 0,05; Chi-Quadrat-Test) beobachtet.
Bei der Verwendung von NaOCl als Spüllösung während der Kanalaufbereitung und zusätzlicher Applikation von gasförmigem Ozon oder Bestrahlung mit einem Diodenlaser konnten in dieser In-vitro-Studie Bakterienreduktionen erzielt werden, die mit denen nach einwöchiger Einlage von Ca(OH)2 oder CHX-Gel vergleichbar waren.

Freie Vorträge & Posterpräsentationen | 9.20 - 12.30 Uhr

 
09.20 - 10.30 Uhr Freie Vorträge III
Forum "Aus der Praxis für die Praxis"
 
11.00 - 12.30 Uhr Posterkurzvorträge III, anschließend Posterviewing mit Präsenzzeiten am Poster
Restaurative Zahnerhaltung
     
     

Wissenschaftliches Seminar | 13.30 - 15.00 Uhr

13.30 - 15.00 Uhr

Prof. Dr. Thomas Attin
Erfolgreich Präsentieren: Hinweise zur Optimierung wissenschaftlicher Vorträge, Poster und Publikationen

     
 
Die Präsentation und die Vermittlung von Fachwissen und wissenschaftlichen Daten gehört zum Aufgabenfeld aller Personen, die in Forschung und Lehre tätig sind. Um dabei erfolgreich zu sein und die Zielgruppe möglichst gut zu erreichen, ist es nicht nur entscheidend, was vermittelt wird, sondern auch, wie die Informationen aufbereitet sind. So kann z. B. ein Vortrag trotz hervorragenden Inhaltes für die Zuhörer uninteressant gestaltet sein, so dass das eigentliche Ziel der Präsentation, nämlich das Vermitteln von Informationen, verloren geht. Im Rahmen des Seminars werden daher u.a. folgende Inhalte besprochen:
- Aufbau eines wissenschaftlichen Vortrages
- Gestaltung übersichtlicher Präsentationsfolien
- Hinweise zur interessanten Wissensvermittlung
- Strategien zur Vermeidung gelangweilter oder verwirrter Zuhörer
- Sinnvoller Aufbau eines Posters
- Interessante Informationsdarstellung auf einem Poster
- Vermeidbare, häufige Fehler beim Abfassen eines Publikations-Manuskriptes
- Optimale Gestaltung von Abbildungen und Tabellen
Der Zugang zum Vortragsskript der Veranstaltung ist mit folgendem Link möglich: http://www.zzm.uzh.ch/de.html; Rubrik: Für Zahnärzte (obere Leiste), Präsentationsunterlagen (linke Leiste), Kongress 2; Password: DGZ-Seminar.